Info- und Diskussionsabend in Bienenwerder 1


Es geht hier zwar nicht um Massentierhaltung, aber gerade der unter 3.) diskutierte Aspekt, ist für uns auf der Suche nach Alternatinen zur Massentierhaltung und einer gesellschaftlichen Organisation, die diese zulässt, interessant.

 

Rojava, die Regionen Kurdistans in Syrien –von Selbstorganisation und kollektiven Strukturen

Im Zuge der Revolution und des Krieges in Syrien haben die Kurd_Innen im Norden Syriens, auch Rojava genannt, zunächst damit begonnen in allen Orten Rätestrukturen und Selbstverteidigungskräfte aufzubauen. Als der Krieg 2012 auch diese Gebiete erreichte, befreiten sie sie von den Truppen Assads. Genauso halten sie Distanz zur nationalistischen und islamistischen Opposition.
Seitdem wird die Gesellschaft in radikal-demokratischer Weise neu strukturiert. Heute organisieren nahezu jeder Strassenzug und jedes Dorf das soziale und kulturelle Leben in kollektiver Art. Frauen und Jugendliche sind treibende Kräfte in der darauf aufbauenden Rätestruktur.
Anfang 2014 haben die Kurd_innen gemeinsam mit den zahlreichen ethnischen und Religionsgruppen in den drei Regionen von Rojava die „Demokratische Autonomie“ ausgerufen. Der Aufbau einer Selbstverwaltung abseits von Nationalstaat und Patriarchat ist erklärtermaßen der Versuch einer ethisch-politischen Revolution, die den ganzen Mittleren Osten verändern kann.

Im September 2014 bereiste eine Gruppe von Internationalist_innen und Journalist_innen das Kanton Cizîre, Rojava. Sie wollen an dem Abend einen Überblick über die Lage und die Hintergründe der dortigen Entwicklungen geben sowie entlang von drei Linien berichten und mit euch diskutieren:

1. Wie ist ein solcher demokratischer Versuch möglich geworden? Wie funktioniert das politische, soziale und wirtschaftliche Leben heute in Rojava? Welche Herausforderungen gibt es beim Aufbauprozess?

2. Wie ist die aktuelle militärische und diplomatische Lage zu bewerten? Welche Auswirkungen haben die letzten Angriffe des IS auf Kobanî und die kurdische Bevölkerung im Irak und Syrien? Wie ist die Lage verbunden mit der Situation in der Türkei / Nordkurdistan?

3. Was bedeutet das Projekt von Rojava für uns und für gesellschaftliche Perspektiven hierzulande? (Hier würden wir gerade in Bienenwerder im Bezug auf die Selbstorganisation in den ländlichen Regionen und der bäuerlichen Bevölkerung Rojava`s diskutieren, was wir von dort lernen können…)

Einen kleinen landwirtschaftlichen Beitrag an Erfahrungen aus der Region können wir vom Nahrungssouveränitätsnetzwerk „The 15.Garden“ (Syrien) berichten, da sich einige Companero-Gärten auch dort befinden und wir bei der letzten Reise vor zwei Wochen auch dort waren.

Wir freuen uns auf Euch! (wir freuen uns auch, wenn ihr Bescheid sagt, damit wir eine Einschätzung haben, ob wir mit 20 oder mit hundert von Euch rechnen sollen 😉 )

Diesen Dienstag, den 24.2.2015 ab 19 Uhr
Organischer Landbau in Bienenwerder e.V.

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Organischer Landbau in Bienenwerder
Inh. Julia Bar-Tal
Bienenwerder 2b
15374 Müncheberg

Tel: 033432/747333
Fax: 03212/1425922
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Alles aus biologischem Anbau
DE-Öko 021


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Ein Gedanke zu “Info- und Diskussionsabend in Bienenwerder

  • O

    oh mist mist mist, das ist ja heute!!!!!

    ich will da hin, bin eigentlich verplant, mist! geht wer???? ich versuch mein abendplan zu verschieben ….