Tägliche Archive: 20. März 2015


Den Brunnen vergiften…

Ihr Lieben,

es geht in diesem Artikel um Niedersachsen, aber Brandenburg ist auf dem Vormarsch.
In dem Luch neben “unsere” Ferkelanlage sind Anabolika gefunden worden, so ein Professor aus Eberswalde.
Die BI forscht nach.

 

Lizenz zum Verseuchen

 

taz | 19.03.2015 | von THOMAS SCHUMACHER

http://www.taz.de/1/archiv/?dig=2015/03/19/a0075

Bereits im vergangenen Jahr warnte eine Studie des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Deutschland könne die Vorschriften der EU zur Verbesserung der Wassergüte in Flüssen und Seen niemals einhalten. Die Vergiftung der Gewässer durch direkte oder diffuse Einleitungen von Schadstoffen sei zu groß. Deutschland droht ein Verfahren wegen Verletzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie.

Um das Düngen der Äcker mit Gülle zu regeln, hat die Bundesregierung einen Entwurf zur Novellierung der Düngeverordnung vorgelegt. Dieser wird derzeit abschließend im Bundesrat beraten. Der OOWV, andere Wasserversorger und kommunale Verbände lehnen den Entwurf ab. “Wenn der Entwurf der Bundesregierung zur Düngeverordnung in den nächsten Tagen wirklich vom Bundesrat verabschiedet wird, dann bekommen die Landwirte eine Lizenz zur Wasserverseuchung”, sagt Egon Harms vom OOWV.

 

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zum Thema Antibiotika:

ANTIBIOTIKA BEI TIEREN
Mehrere Länder fordern Verbot

dpa | 18.3

BAD HOMBURG | Mehrere Bundesländer wollen ein Verbot bestimmter Antibiotika in der Tierhaltung durchsetzen. Auf Antrag von Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen beraten die Agrarminister in dieser Woche in Bad Homburg, ob sogenannte Reserve-Antibiotika künftig allein Menschen vorbehalten sein sollen. Diese Mittel gelten als letzte Chance zur Behandlung schwerer Infektionen beim Menschen. Befürchtet wird, dass sich beim Einsatz in der Tierhaltung Resistenzen ausbilden und die Mittel dann beim Menschen nicht mehr wirken.

Positives zum Schluss:

Sieg für Bienen und Meinungsfreiheit

taz | 12.3 | von BERNWARD JANZING

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) darf zwei Produkte der Firma Bayer CropScience ohne Einschränkungen als “bienengefährlich” bezeichnen