Tägliche Archive: 24. November 2014


Und das sagt Die Linke zum Thema:

Hallo!

Einiges ist auch für uns interessant!

Michael
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Neues aus dem Bundestag 13/2014

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

 

kommende Woche wird der Haushalt 2015 beschlossen. Für den Bundeshaushalt hat sich im Agrarbereich nicht so viel geändert. Am spannendsten sind zusätzliche Mittel für den Hochwasserschutz sowie das neue Bundesprogramm für Ländliche Räume. Wir haben unter Anderem erneut die Einrichtung eines Wolfs- und Herdenschutzkompetenzzentrums und die Kürzung der Agrardieselsteuerrückerstattung (um 10%) gefordert.

 

So langsam aber sicher nähern wir uns dem Ende des Jahres. Und das bedeutet agrarpolitisch: Die Grüne Woche wirft wieder ihre Schatten voraus. Auch die Agrar-Demo „Wir haben es satt“ wird wieder tausende Menschen für eine andere Agrarpolitik auf die Straße bringen.

 

Terminhinweis: Am Samstag trifft sich die BAG Agrarpolitik und Ländlicher Raum in Berlin: http://www.nachhaltig-links.de/index.php/terminkalender/icalrepeat.detail/2014/11/22/4/557/bundestreffen-der-bag-agrarpolitik-und-laendlicher-raum-situation-der-sozialversicherung-fuer-landwirtschaft?filter_reset=1

 

Und hier nun wieder die Neuigkeiten aus dem Bundestag und die Landtagen:

 

  1. Schlachten trächtiger Kühe:Artikel unseres Praktikanten Christian Schneider:http://www.nachhaltig-links.de/index.php/tiere/tierschutz/1579-tragende-kuehe-cschneider
  2. Geflügelmast: ZDF-Video „Unser täglich Tier“:http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2262056/Unser-t%C3%A4glich-Tier
  3. Sondierungsgespräche Thüringen: Zusammenfassung hier: http://www.die-linke-thueringen.de/fileadmin/LV_Thueringen/dokumente/Zusammenfassung_Sondierungsgespraeche_r2g.pdf
  4. Koalitionsvertrag Brandenburg: (siehe Anlage)
  5. Düngeverordnung: Eckpunktepapierder Umweltverbände:http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/landwirtschaft/141023_bund_landwirtschaft_duengeverordnung_eckpunkte.pdf
  6. Tiefsee-Fischerei: Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion:http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/029/1802947.pdf
  7. Lebensmittelverschwendung: Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion:http://dip21.bundestag.btg/dip21/btd/18/029/1802978.pdf
  8. Klontiere: Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der GRÜNEN:http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/031/1803128.pdf
  9. Tierhaltung/Hermesbürgschaften: Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der GRÜNEN:http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/031/1803112.pdf
  10. Antibiotika: Antrag der GRÜNEN:http://dip21.bundestag.btg/dip21/btd/18/031/1803152.pdf
  11. Geflügelmast: „Projekt Hühnerhof“-Video: https://www.youtube.com/watch?v=Elgex2d3X1cund Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=n9UPtkEKQA0

 

Termine:


Wie können sich Verbraucher vor MRSA-Keimen aus der Tierhaltung schützen?

Wie können sich Verbraucher vor MRSA-Keimen aus der Tierhaltung schützen?

Handschuhe benutzen

Für die Zubereitung von Fleisch empfiehlt das Robert Koch-Institut, Einweghandschuhe zu benutzen, da MRSA-Keime durch kleine Hautöffnungen an der Hand in den Körper gelangen können. Das kann zu Haut- und Gewebeinfektionen führen. Im schlimmsten Fall, dann, wenn alle Antibiotika versagen, kann dies zur Amputation von Hand oder Arm führen.

Waschen und Erhitzen

Außerdem sollten Messer, Schneidebrett und andere Küchenwerkzeuge, die mit rohem Fleisch in Kontakt kommen, nicht zum Schneiden von Salat, Gurken und anderen Lebensmitteln benutzt werden, die roh gegessen werden. Antibiotikaresistente MRSA- Erreger auf dem Fleisch können allein durch Kochen, Braten und Grillen bei mindestens 70 Grad Celsius zerstört werden.

Nach der Zubereitung von rohem Fleisch sollte man sich gründlich die Hände waschen und die benutzten Küchenwerkzeuge mit kochendem Wasser reinigen.

Verzichten

Das wirksamste Mittel gegen eine Infektion durch MRSA ist der Verzicht auf Fleisch, dessen Herstellungsprozess unklar ist. Bio- Siegel reichen nicht aus, da Öko-Fleisch zum Teil in denselben Schlachtbetrieben verarbeitet wird wie Fleisch aus herkömmlicher Produktion. Auch dort können Keime übertragen werden.


25.11 um 13h30 Reichenow-Möglin im Radio

Länderreport aufnehmen

Wem stinkt was in Reichenow?
Ein Dorf streitet über Massentierhaltung
Von Thilo Schmidt

Der Betreiber einer Schweinemastanlage in Reichenow im Osten Brandenburgs will seinen Betrieb um ein Drittel vergrößern. Die Baugenehmigung hat er bereits beantragt, aber vermutlich nicht mit den Reichenower Bürgern und deren Bürgerinitiative ‚Uns stinkt’s schon lange‘ gerechnet. Die nämlich glaubt, dass er die Genehmigung mit juristischen Winkelzügen erreichen will. Man sei nicht gegen landwirtschaftliche Tierhaltung, beteuert die Initiative – wohl aber gegen industrielle Massentierhaltung. Im Nachbardorf Möglin sieht man das anders. Dort lebt so manche Familie von eben dieser Massentierhaltung. Und so geht mitten durch die Gemeinde Reichenow-Möglin ein – bislang noch – tiefer Graben.