Aktuelles


Widerstand gegen Hähnchenmastanlage in Neuhardenberg

Die Designabteilung war wieder dabei:

Der Investor findet auch alles schlimm, aber er macht’s trotzdem.

Das beste fand’ ich, dass jemand im Saal sagte: Das schafft Arbeitsplätze.
Der Investor, Herr Winnige, dazu: Es schafft ein halber Arbeitsplatz.
Dafür gequälte Hühner (alles 40 Tage 156.000), Gülle ohne Ende, Nitrat im Wasser, Sterbende Betriebe in Drittländern, Rodun vom Regenwald…
Macht nichts: Herr Winnige liebt Hühner.

Hier der Bericht:
https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/beitraege/2017/11/umstrittende-haehnchenmast-in-neuhardenberg.html

 

“Soll noch mehr Mist auf unsere Felder kommen?”

“Wie kommen Sie darauf, dass es eine total nette Art ist, mit Tieren umzugehen, dass das in Ordnung ist, so etwas zu machen?”; “Sind Sie der Meinung, dass noch mehr Mist auf unsere Felder kommen soll? “Wo ist jetzt der Mehrwert für die Bevölkerung?” oder “Ich würde Herrn Winnige gerne fragen, warum er diese Anlage baut?” Vor allem Frauen stellten viele Fragen im Sportlerheim von Neuhardenberg. Im Ort brodelt es, denn viele der bei Diskussion anwesenden Bürger sind mit den Plänen von Tobias Winnige überhaupt nicht einverstanden. Der Landwirt aus Letschin im Oderbruch will auf dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes eine Hühnermast für 156.000 Tiere errichten. Winnige selbst war anwesend, um auf die kritischen Fragen zu antworten. Sein Vorhaben verteidigte er unter anderm so: “Ich werde an dem Haltungsverfahren nichts ändern können. Ich bin einfach ein Produzent, der sich den Gegebenheiten anpassen muss.”


Demonstration gegen Agravis-Futtermittelwerk in Fürstenwalde am 14. Oktober

Demonstration gegen Agravis-Futtermittelwerk in Fürstenwalde

Samstag, 14.10.2017
Klima-Aktivist*innen demonstrierten gegen die Erweiterungspläne des Futtermittelkonzerns in Fürstenwalde.

Unter dem Motto „Futtermittelimporte stoppen! Tierfabriken dichtmachen! Klimagerechtigkeit erkämpfen!“ demonstrierten heute etwa 40 Aktivist*innen in Fürstenwalde. Im Anschluss kam es zu einer symbolischen Sitzblockade eines der Haupttore vom Agravis-Werk. Zu der Demonstration aufgerufen hat das überregionale Netzwerk Animal Climate Action. …mehr >hier

Die Designabteilung war dabei!

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16. Juli 2017 14h Luisenplatz Potsdam AUFSTAND GEGEN MASSENTIERHALTUNG

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Die Veranstaltung ist angemeldet, die Plakate sind gedruckt, die Flyer angekommen.

Jetzt liegt es an euch die Aktion “zum Fliegen” zu bringen und vorher nochmal alle zu mobilisieren!

Das Material (Flyer und Plakate) bitte bei uns jetzt anfordernkontakt@aufstand-gegen-massentierhaltung.de

Bitte eure Post-Adresse angeben, dann schicken wir euch Plakate und Flyer zu.

Verbreiten bitte den Aufruf!
und teilt auf facebook: hier und hier

 

 

Worauf müsst ihr euch einrichten?

Treffen um 14.00h, Potsdam, Luisenplatz, hier wird ein Handzettel an euch verteilt, darauf steht der Ablauf des ganzen Auftakts.

Die Idee ist, dass wir uns zu einer konzertierten Aktion zusammenfinden: zu einem Konzert.

Bitte bringt dazu Klangkörper mit, mit denen man irgendwie geartete Töne produzieren kann – vom Kamm bis Kochtopf, Triangel bis Trommel, English Horn bis E-Bass ….: anything goes.

Der Ablauf des Konzerts wird aus einem Wechsel zwischen dem Rezitieren von Brandenburger Tierfabriken und dem Orchester bestehen. Eine einfache “Mitmach-Partitur“ ( drei kurze Teile, nichts Kompliziertes)  wird noch rumgeschickt (!) und vorher auch noch mal auf Handzetteln verteilt.

 

Nach maximal 2 Stunden beenden wir unsere Perfomance, dann ist Ausklang – Austausch – Ausblick wir setzen uns bei einem Getränk zusammen.

 

 

Mitbringen?

Klangkörper jeder Art, Instrumente, Heulschläuche, Pfannen, Trommeln, Pfeifen, Rätschen, Hörner, Gong, Becken, Tröten, Glocken, Percussiongeräte und die vielfältigsten Soloinstrumente.

Ortsschilder der Bürgerinitiativen, Schilder, Plakate gegen Massentierhaltung

 

Wir sehen uns Sonntag nachmittag, 16.7.17 um 14.00h in Potsdam!

 

Das spontane Organisationsteam besteht zurzeit aus:

BI EselshüttBI HasslebenBI KW Stinkt’sBI Reichenow, BI Wadelsdorf, BI Am Mellensee, Bündnis Tierfabriken-Widerstand.

 


Dienstag, 21. Februar 09:30 Uhr Protestkundgebung vor dem Bürgerhaus „Spreetal“ in Berkenbrück!

Ihr Lieben,

Tierfabrik Widerstand ruft zur Unterstützung auf, wer geht dahin?
Designabteilung ist dabei!

Wir brauchen ganz sicher nicht mehr Massentierhaltung in Brandenburg (und anderswo)
ergo auch kein Fischmehl dafür.
Und Mauscheleien diesbezüglich auch nicht.

Hier die Mitteilung von Terfabrik Widerstand und liebe Grüße
Nathalie


 

Das Futtermittelwerk in Fürstenwalde, das zahlreiche Tierfabriken u.a. mit importierten Futtermitteln versorgt, will seine Produktion erhöhen und insbesondere mehr Fischmehl verarbeiten. Im Vorfeld des Erörterungstermins des Genehmigungsantrags hat die Firma die Einsicht in die Genehmigungsakten verhindert. Wir rufen zu einer Protestkundgebung beim Erörterungstermin am 21. Februar in Berkenbrück auf.

Über 400.000 Tonnen Mischfutter will die Firma FGL Futtermittel-Getreide-Landhandel GmbH, die zur großen AGRAVIS Raiffeisen AG gehört, in Zukunft produzieren. Zu diesem Zweck sollen insbesondere zusätzliche Einrichtungen zur Annahme und Lagerung von Fischmehl gebaut werden.

Fischmehl wird u.a. in der Hühner- und Schweinemast eingesetzt, die derzeit in Brandenburg wächst, obwohl sich kürzlich ein Volksbegehren gegen Massentierhaltung ausgesprochen hat.

Der Genehmigungsantrag für die Produktionserhöhung wurde 2016 beim Landesamt für Umwelt eingereicht. Die Antragsunterlagen waren daraufhin Ende 2016 vier Wochen öffentlich einsehbar. Einem Antrag auf nachträgliche Akteneinsicht, den ein Mitglied des Bündnisses Tierfabriken-Widerstand Anfang Januar 2017 an die Behörde stellte, wurde noch nicht stattgegeben – denn die Futtermittelfirma, die von der Behörde zur Stellungnahme bezüglich der Akteneinsicht aufgefordert wurde, hat dieser Einsicht widersprochen.

Wir rufen für Dienstag, 21. Februar, um 09:30 Uhr zu einer Protestkundgebung vor dem Bürgerhaus „Spreetal“ in Berkenbrück auf. Um 10 Uhr findet dort die Erörterung der Einwendungen zum Genehmigungsantrag statt.

Wir sind empört, dass die Futtermittelfirma und das Landesamt für Umwelt effektiv verhindern, dass sich Bürgerinnen und Bürgern über die Pläne der Firma informieren. Was hat die Firma wohl zu verbergen? Die riesigen Mastanlagen sind nicht nur für die betroffenen Tiere, sondern auch ökologisch eine Katastrophe. Die Fischmehlproduktion ist mit für die Überfischung der Meere verantwortlich und die anderen Futtermittelimporte treiben die Vernichtung des Regenwaldes voran.

Die Bevölkerung in Brandenburg will keine weiteren Tierfabriken. Trotzdem sind allerorten neue Mastanlagen, in Königs Wusterhausen die Erweiterung des Wiesenhof-Schlachthofs und hier nun die Produktionserhöhung eines Futtermittelwerks geplant. Das zeigt einmal mehr, wie zahnlos der so genannte Kompromiss zwischen Volksbegehren und Landesregierung ist – die Massentierhaltung in Brandenburg wächst munter weiter. Sie wird dabei noch von der Informationspolitik und Genehmigungspraxis der Landesbehörden unterstützt.


Ein Patent, das Monsanto vernichten und die Welt verändern könnte

Kennen Sie Paul Stamets? Das hier sollten Sie wirklich lesen und teilen. Der Inhalt dieses Artikels hat das Potenzial, die Welt radikal zum Guten zu verändern – auf verschiedene Weisen. Da Monsanto alles tun wird, um seine Verbreitung zu verhindern, bitten wir Sie darum zu teilen, teilen, teilen, damit diese Informationen so viele Menschen wie möglich erreichen.

2006 erhielt ein Mann namens Paul Stamets ein Patent. Obwohl Paul der weltführende Pilzexperte und Mykologe ist, erhielt sein Patent sehr wenig Aufmerksamkeit und Verbreitung. Warum? Die Pestizid-Industrie urteilte, dass dieses Patent „die zerstörerischste Technologie ist, der wir je begegnet sind“. Wenn Vertreter dieses Industriezweiges das sagen, meinen sie natürlich ‚zerstörerisch für die Chemie- und Pestizid-Industrie‘.

 

In den vergangenen 20 Jahren fand in der Gentechnik – parallel zu einer Ausweitung des Patentschutzes beim Saatgut – ein umfassender Konzentrationsprozess statt. Gewinner dieser Entwicklung waren die  Agrarkonzerne: Monsanto, Syngenta, Bayer, BASF, DuPont und  Dow AgroSciences LLC. Allesamt Firmen, die originär aus dem Chemiegeschäft stammen und jetzt ganz oben auf der Liste der transnationalen Saatmultis stehen. Damit sind sie Big Player im Millionenspiel der Patentstreitigkeiten, in dem nur überleben kann, wer Konkurrenten aufkauft und sich zusätzliche Exklusivrechte sichert. Ein weiterer Player kommt nun durch die Fusion mit Syngenta hinzu: ChemChina? Siehe: Monopoly einiger weniger Agrarkonzerne! Die Schmierenkomödie Bayer-Monsanto geht weiter!

Paul Stamets erlangte eine breite Aufmerksamkeit über seine Erklärung zu Myzel – das sind Wurzeln der Pilze, die sich unter der Erde ausbreiten. Allein sein Vortrag aus 2008 wurde auf youtube bereits fast 1,4 Millionen Mal angeklickt. Myzel füllt alle Landschaften, es hält den Erdboden zusammen, es ist unheimlich hartnäckig. Es erreicht eine Masse, die 30 000 mal größer ist als die eigene. Sie sind die großen molekularen Zerleger der Natur — die Zauberer der Erde. Sie erzeugen Humus rund um das Erdreich des Globus. Wir haben jetzt entdeckt, dass es eine in mehrere Richtung gehende Nährstoff Übertragung zwischen Pflanzen gibt, angeregt durch das Myzel — also Myzel ist die die Nährstoffe gebende Mutter, von Erlen und Birken zu Schierlingen, Zedern und Douglasien, so Paul Stamets in seinem Vortrag.

(mehr …)


Mahnwache diesen Samstag (10. September) um 11h vor Kaufland in Strausberg

Ihr Lieben,

das Netzwerk Hohenstein | Müncheberg | Reichenow trifft sich am Samstag um 11h gegenüber von Kaufland zu einer Mahnwache.
Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht :-)
Aufbau beginnt um 10h30.

Wir werden uns mit Bildern aus der Massentierhaltung in einer Reihe aufstellen, um an das Leid der Tieren zu erinnern,
währenddessen wird eine Kalimba Musik (Spieluhr-meditativ) laufen.

Wir werden zudem Flyer verteilen, um für die grosse anti TTIP/CETA Demo am 17.9 zu werben.

Die Aktion wird ca. eine Stunde dauern.

Liebe Grüße
Nathalie

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Die BI stellt Fragen:

Engagierte Büger_innen in Reichenow wundern sich, denn am 6. August 2014 erntete Jürgen Lindhorst für folgende Aussage tosenden Applaus:

Wenn die Gemeinde das möchte, werden wir das vereinbaren, dass wir keine Erweiterung in Reichenow usw…. Das ist das Erste. Und wir werden es gern prüfen, auch wenn es uns 10 oder 20 000 Euro kostet – dass Sie sehen, dass wir es ernst meinen – einen zusätzlichen Filter einzubauen, dann tun wir das.

Wir fragten uns bei heutigen BI-Treffen:
– Warum klagt Herr Lindhorst für eine Erweiterung der Anlage? Die Gemeinde hat sich doch dagegen ausgesprochen…
– Warum stinkt es hier noch? Was ist mit dem Filter von dem er sprach?

Diese und weitere Fragen werden wir entschieden nachgehen!

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Treffen am Sonntag, den 26. Juni, um 17.00 Uhr im Delicati | Gutshof Reichenow

Ihr Lieben,

wir haben uns lange nicht mehr getroffen und viele sind ausgelaugt, weil sie sich in der Flüchtlingshilfe engagieren und keine Kapazitäten mehr haben.
Wir von der Designabteilung (Nathalie und Olli) dachten, ein kleines Update wäre trotzdem ganz gut. 

Denn nur so nebenbei gemerkt, Herr Lindhorst hatte versprochen etwas Geld in die Hand zu nehmen und ein Filter einzubauen. Hat wohl nicht geklappt. Ausserdem hörte ich neulich Nachts die Ferkel bis zur Straße quiecken und gut hörte sich das nicht an.

Und richtig begeistert ist darüber niemand, dass Mais überall angepflanzt wird, der die Erde auslaugt, die vorher so dermaßen von Glyphosat getränkt wurde, dass alles Leben darauf vernichtet wurde. Fällt euch auch auf, dass es viel weniger Insekten gibt als früher? Das ist zwar beim Picknick angenehm, aber bedenklich ist das schon. (Siehe Artikel > Ameisen verschwinden)

Ab wann hört das denn auf? Wenn der Brunnen vergiftet ist? Das ist er schon mancherorts in Brandenburg, denn was hat Glyphosat im Grundwasser zu suchen? (> Artikel hierzu).
Es geht nur Schritt für Schritt und wir haben schon viel erreicht. Wir haben den Ausbau der Mastanlage verhindert und durch das Volksbegehren viele Leute auf das Problem aufmerksam gemacht. Was könnte den nächste Schritt sein?
Wir könnten andere BIs unterstützen, die sich im Klageverfahren befinden, zum Beispiel BI Haßleben, die zu einer Spende aufruft > betterplace.org (Es geht um eine Klage gegen einer Mastanlage mit 37 000 Schweinen). Hohenstein durch einen Facobook Click unterstützen > https://www.facebook.com/Gegen-Hähnchenmast-in-Hohenstein (Hier geht es um eine Hähnchenmastanlage mit 150 000 Tieren).
Bei einem Treffen ginge es erst einmal um ein Stimmungsbild, wer möchte etwas unternehmen? Wer hat noch Fragen? Wie steht es um das Grundwasser in Reichenow? Stellen die offenen Silos ein Problem dar? Möchte jemand erfahren was das Netzwerk Hohenstein – Müncheberg – Reichenow macht und plant?
Lass uns deshalb treffen und zwar:

Am Sonntag, den 26. Juni, um 17.00 Uhr im Delicati | Gutshof Reichenow

Ich freue mich auf euch
bis dahin liebe Grüsse

Nathalie ( und O.)