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Presseinformation: Vortrag in Möglin – spannend und informativ

Am Freitag, dem 15.05.2015 fand im Gemeindezentrum Möglin die Veranstaltung “Wir fragen nach: Gefahren durch multiresistente Keime in Krankenhaus und Tierstall” statt.
Gut 50 Gäste folgten der gemeinsamen Einladung des Kulturvereins MöHRe, der Nabu Ortsgruppe Reichenow und der Bürgerinitiative “uns stinkt’s schon lange” um sich in den Vorträgen von Prof. Dr. Bereswill, vom Institut für Mikrobiologie und Hygiene der Charite und Prof. Dr. Ueberschär, Tierpatologe (i.R.) der Tierärzlichen Hochschule Hannover über dieses Thema zu informieren und offene Fragen im anschließenden Gespräch zu klären.
Nach einem kurzen Abriss zur Geschichte der Antibiotikaentdeckung und Erforschung, zeigte Prof. Dr. Bereswill auf, wie Bakterien Resistenzen erwerben und weitergeben können, und welche Auswirkungen das auf die Therapie von Infektionen beim Menschen hat.
Die gute Nachricht war, (mehr …)

Pressetext zum Vortrag in Möglin über MRSA

Hallo BI,
wer noch Kontakte zur Presse hat, bitte Weiterleiten 😉
lieben Gruß, Martin
Presseinformation zu einer gemeinsamen Veranstaltung des Kulturvereins „MöHRe“ e.V., der Bürgerinitiative „uns stinkt´s schon lange“ und der Nabu-Ortsgruppe Reichenow
Das Thema ” Gefahren durch Multiresistente Keime in Krankenhaus und Tierstall” ist zur Zeit in der Presse sehr präsent. Wir wollen Nachfragen!
Was sind MRSA und ESBL und wie gefährlich sind sie?
Wie verbreiten sich multiresistente Keime?
Wie kann man sich infizieren und wie kann man sich schützen?
Welche Risiken bestehen für Mitarbeiterinnen in Krankenhäusern und Tierställen?
Bestehen Risiken für Patienten?
Bestehen Risiken für Konsumenten?
Gelangen multiresistente Keime über Gülle auf unsere Felder und was passiert dort mit ihnen?
Was sind die aktuelle Erkenntnisse?
Wir laden Sie ein, sich Ihre und unsere Fragen von
Prof. Dr. Stefan Bereswill
Charite’ Universitätsmedizin Berlin
Institut für Mikrobiologie und Hygiene
und
Prof. Dr. Siegfried Ueberschär 
Tierpathologe i. R. der Tierärztlichen Hochschule Hannover 
am Freitag, dem 15.05.2015, um 19.00 Uhr, im Gemeindezentrum Möglin, 15345 Möglin, Hauptstraße 10 , mit einem Vortrag und anschließendem Gespräch beantworten zu lassen.
Prof. Dr. Stefan Bereswill
Immer mehr Bakterien der normalen Haut- und Darmflora entwickeln Resistenzen gegen ein oder mehrere Antibiotika, was den Erfolg der Therapie einschränkt oder gar unmöglich macht. Welche Ursachen liegen diesem Trend zugrunde? Wie entstehen Antibiotikaresistente Bakterien und wie kann sich der Mensch vor einer Infektion schützen? Welche Maßnahmen könnten dazu beitragen, der Verbreitung von Bakterien mit multiplen Antibiotikaresistenzen entgegen zu wirken?
Prof. Bereswill diskutiert diese und weitere Fragestellungen der aktuellen Infektionsforschung.
Prof. Dr. Siegfried Ueberschär
Multiresistente Keime sind eine ernste Bedrohung
Ist die intensive Tierhaltung und die vorbeugende Gabe von Antibiotika dafür verantwortlich?
Welche Ausbreitungswege in den Betrieben und in der Umgebung von Mastanlagen gibt es für multiresistente Keime? Welche Rolle spielen Gülle und Trockenkot dabei?
Ist eine intensive Tierhaltung ohne Antibiotika möglich?
Vor welchen Alternativen stehen wir?
Diese Veranstaltung wird organisiert vom Kulturverein „MÖHRE“ e.V.,
der Bürgerinitiative „uns stinkt´s schon lange“ und der NABU-Gruppe Reichenow.

Presse News … Bundesministerium für Forschung und Bildung

Gülle – nicht nur Dünger, sondern auch Überträger

Besonders oft fanden die RESET-Forscher die resistenten Keime im Stall, auf dem Boden um den Stall herum und im Kot der Tiere. „Das bedeutet für uns, dass resistente Keime nicht nur über den Kontakt mit infizierten Menschen und Tieren sowie den Verzehr kontaminierter tierischer Lebensmittel übertragen werden können. Auch die oftmals als Dünger eingesetzte Gülle ist ein möglicher Überträger“, so Professor Rösler. Eine nicht zu unterschätzende Bedrohung: Jedes Jahr fallen in Deutschland etwa 30 Millionen Tonnen an tierischen Exkrementen, überwiegend Schweinegülle, an. 30 Millionen Tonnen – umgerechnet in LKW-Ladungen sind das so viele vollbeladene Gülle-LKWs, dass sie von Berlin bis Peking und zurück Stoßstange an Stoßstange stünden.

Antibiotika im Gemüse

Diesem Weißkohl sieht man nicht an, dass er mit Antibiotika und resistenten Keimen belastet sein könnte.Prof. Dr. Manfred Grote von der Universität Paderborn und sein Team haben auf einer Versuchsfläche der FH Südwestfalen in Soest Weißkohl und Porree angebaut. Sie düngten das Gemüse mit tierischen Exkrementen aus der Schweineund Geflügelhaltung, die mit einer definierten Menge an Antibiotika belastetet waren. „Sowohl im Boden als auch im Gemüse selbst konnten wir die Antibiotika nachweisen“, sagt Professor Grote. Auf der Suche nach ESBLproduzierenden Mikroorganismen sind die Wissenschaftler der Freien Universität Berlin in einer ersten Versuchsreihe auf den GemüseSetzlingen und in einem Einzelfall auch in reifen Weißkohlblättern fündig geworden. Würde ein solcher Kohlkopf roh verzehrt, könnten die resistenten Bakterien möglicherweise auf den Menschen übertragen werden oder sie könnten ihre ESBL-Resistenzgene etwa im Darm auf andere Bakterien übertragen.

 

Hier der Link zum ganzen Text:

http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/4635.php


Den Brunnen vergiften…

Ihr Lieben,

es geht in diesem Artikel um Niedersachsen, aber Brandenburg ist auf dem Vormarsch.
In dem Luch neben “unsere” Ferkelanlage sind Anabolika gefunden worden, so ein Professor aus Eberswalde.
Die BI forscht nach.

 

Lizenz zum Verseuchen

 

taz | 19.03.2015 | von THOMAS SCHUMACHER

http://www.taz.de/1/archiv/?dig=2015/03/19/a0075

Bereits im vergangenen Jahr warnte eine Studie des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Deutschland könne die Vorschriften der EU zur Verbesserung der Wassergüte in Flüssen und Seen niemals einhalten. Die Vergiftung der Gewässer durch direkte oder diffuse Einleitungen von Schadstoffen sei zu groß. Deutschland droht ein Verfahren wegen Verletzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie.

Um das Düngen der Äcker mit Gülle zu regeln, hat die Bundesregierung einen Entwurf zur Novellierung der Düngeverordnung vorgelegt. Dieser wird derzeit abschließend im Bundesrat beraten. Der OOWV, andere Wasserversorger und kommunale Verbände lehnen den Entwurf ab. “Wenn der Entwurf der Bundesregierung zur Düngeverordnung in den nächsten Tagen wirklich vom Bundesrat verabschiedet wird, dann bekommen die Landwirte eine Lizenz zur Wasserverseuchung”, sagt Egon Harms vom OOWV.

 

Hier weitere interessante Artikel
zum Thema Antibiotika:

ANTIBIOTIKA BEI TIEREN
Mehrere Länder fordern Verbot

dpa | 18.3

BAD HOMBURG | Mehrere Bundesländer wollen ein Verbot bestimmter Antibiotika in der Tierhaltung durchsetzen. Auf Antrag von Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen beraten die Agrarminister in dieser Woche in Bad Homburg, ob sogenannte Reserve-Antibiotika künftig allein Menschen vorbehalten sein sollen. Diese Mittel gelten als letzte Chance zur Behandlung schwerer Infektionen beim Menschen. Befürchtet wird, dass sich beim Einsatz in der Tierhaltung Resistenzen ausbilden und die Mittel dann beim Menschen nicht mehr wirken.

Positives zum Schluss:

Sieg für Bienen und Meinungsfreiheit

taz | 12.3 | von BERNWARD JANZING

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) darf zwei Produkte der Firma Bayer CropScience ohne Einschränkungen als “bienengefährlich” bezeichnen


Ökofilmtour – Heute um 19h | Müncheberg 1

Heute, Mittwoch, den 18. um 19:00

“Der große Deal-Geheimakte Freihandelsabkommen“

Dieses Abkommen, intransparent verhandelt, ist äußerst umstritten. In diesem Beitrag des WDR wird einiges erhellt.

Stadtpfarrkirche Müncheberg
Ernst-Thälmann-Straße 52, 15374 Müncheberg
Tel.: 03 34 32 / 728-06

 

Weitere Termine:

Freitag den 27.2 um 19:30
Parklichtspiele Buckow
Regional wachsen – Reise durch eine neue Landwirtschaft

Samstag, den 28.2 um 19:30
Parklichtspiele Buckow
Poker um deutsche Äcker – Energie vom Feld – Fleisch vom Fließband
Anschließend Diskussion.

Samstag  den 7.3.  um 15:00
Reichenow
Hummeln –Bienen im Pelz – Störche- Ein Dorf im Vogelfieber

Weitere Hinweise: www.oekofilmtour.de

Gruß
Th.

 

 


Campact Appell gegen Gülleflut – für sauberes Trinkwasser

https://www.campact.de/duengeverordnung/appell/teilnehmen/?utm_campaign=%2Fduengeverordnung%2F&utm_term=duenge_bd__1&utm_content=random-a&utm_source=%2Fduengeverordnung%2Fappell%2F&utm_medium=Email

hier kann man unterzeichnen …

 

Keine Gülle in unser Trinkwasser

Tierfabrik-Besitzer kippen immer mehr Gülle auf die Felder und vergiften so unser Wasser. Agrarminister Schmidt verhandelt jetzt mit den Ländern über Gegenmaßnahmen. Doch die Agrarlobby wehrt sich. Jetzt müssen wir Bürger/innen unser Wasser retten.

Unser Trinkwasser ist in (mehr …)


Abstimmung über Text Plakate Aktion B1 6

Bitte um Abstimmung der eingegangenen Texte für die Plakate. Bitte von den 21 Vorschlägen 3 Favoriten raussuchen und bis zum 23.01.2015 unter Kommentare oder kontakt@skh-berlin.de senden.

Stoppt Tierfabriken:

1) der Mitwelt zuliebe

2) dem Planeten zuliebe

3) Mutter Erde zuliebe

4) Dir zuliebe

5) für sauberes Grundwasser

6) Gülle verseucht das Trinkwasser

7) Grundwasserverschmutzung

8) Grundwasserverseuchung

9) Bodenverschmutzung

10) Bodenverseuchung

11) Ammoniak vergiftet unsere Luft

12) bedeutet Tierquälerei

13) für ein Leben vor dem Tod

14) Nicht artgerecht sondern ungerecht

15) Antibiotika im Fleisch

16) Multiresistente Keime im Fleisch

17) Dafür unsere Steuergelder

18) Staatliche Millionenförderung

19) wir müssen umdenken

20) guten Appetit

21) und gute Nacht