ThomasW


Ein Patent, das Monsanto vernichten und die Welt verändern könnte

Kennen Sie Paul Stamets? Das hier sollten Sie wirklich lesen und teilen. Der Inhalt dieses Artikels hat das Potenzial, die Welt radikal zum Guten zu verändern – auf verschiedene Weisen. Da Monsanto alles tun wird, um seine Verbreitung zu verhindern, bitten wir Sie darum zu teilen, teilen, teilen, damit diese Informationen so viele Menschen wie möglich erreichen.

2006 erhielt ein Mann namens Paul Stamets ein Patent. Obwohl Paul der weltführende Pilzexperte und Mykologe ist, erhielt sein Patent sehr wenig Aufmerksamkeit und Verbreitung. Warum? Die Pestizid-Industrie urteilte, dass dieses Patent „die zerstörerischste Technologie ist, der wir je begegnet sind“. Wenn Vertreter dieses Industriezweiges das sagen, meinen sie natürlich ‚zerstörerisch für die Chemie- und Pestizid-Industrie‘.

 

In den vergangenen 20 Jahren fand in der Gentechnik – parallel zu einer Ausweitung des Patentschutzes beim Saatgut – ein umfassender Konzentrationsprozess statt. Gewinner dieser Entwicklung waren die  Agrarkonzerne: Monsanto, Syngenta, Bayer, BASF, DuPont und  Dow AgroSciences LLC. Allesamt Firmen, die originär aus dem Chemiegeschäft stammen und jetzt ganz oben auf der Liste der transnationalen Saatmultis stehen. Damit sind sie Big Player im Millionenspiel der Patentstreitigkeiten, in dem nur überleben kann, wer Konkurrenten aufkauft und sich zusätzliche Exklusivrechte sichert. Ein weiterer Player kommt nun durch die Fusion mit Syngenta hinzu: ChemChina? Siehe: Monopoly einiger weniger Agrarkonzerne! Die Schmierenkomödie Bayer-Monsanto geht weiter!

Paul Stamets erlangte eine breite Aufmerksamkeit über seine Erklärung zu Myzel – das sind Wurzeln der Pilze, die sich unter der Erde ausbreiten. Allein sein Vortrag aus 2008 wurde auf youtube bereits fast 1,4 Millionen Mal angeklickt. Myzel füllt alle Landschaften, es hält den Erdboden zusammen, es ist unheimlich hartnäckig. Es erreicht eine Masse, die 30 000 mal größer ist als die eigene. Sie sind die großen molekularen Zerleger der Natur — die Zauberer der Erde. Sie erzeugen Humus rund um das Erdreich des Globus. Wir haben jetzt entdeckt, dass es eine in mehrere Richtung gehende Nährstoff Übertragung zwischen Pflanzen gibt, angeregt durch das Myzel — also Myzel ist die die Nährstoffe gebende Mutter, von Erlen und Birken zu Schierlingen, Zedern und Douglasien, so Paul Stamets in seinem Vortrag.

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Tierärtztin sagt kurzfristig ab

weil sie zu sehr im Stress mit ihrer Doktorarbeit ist. Außerdem muß sie das ganze Arbeitspensum der Praxis allein machen, weil Ulf Stumpe, der  bei unserem Treffen dabei sein wollte, ernsthaft erkrankt ist. Nach der Aussage  der Tierärtztin hat er sich wahrscheinlich  in irgeneinem Stall einen gefährlichen Keim eingefangen.

Na dann gute Besserung.

Das Treffen wird nachgeholt.

Die ozon Beitrag habe ich aufgenommen.


schon wieder fernsehen

http://www.rbb-online.de/fernsehen/programm/index.html

Heute abend um viertel nach zehn gibts auf rbb einen halbstündigen Beitrag vom Umweltmagazin ozon zur Massentierhaltung und der industriellen „Fleischproduktion“ Ich werds mir ansehen und auch versuchen aufzunehmen.

Herzlichst

 

Thomas W.


Kulturtipp 1

Die moz meldet, dass am kommenden Sonntag (14.9.) eine Lesung in der Dorfkirche Möglin stattfindet. Hermann Beil (Präsident der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste) liest Auszüge aus Fontanes Werken. Anschließend steht eine historische Einführung zu Kirche, Ort und Albrecht Daniel Thaer und ein Spaziergang zum Gut Möglin auf dem Programm. Hier soll es dann einen Vortrag zu „Landwirtschaft gestern&heute“ mit Diskussion geben.

Veranstalter sind: Siftung Zukunft Berlin und die Evangelische Kirchengemeinde Möglin; unterstützt vom Förderkreis Alte Kirchen, der Theodor Fontane Gesellschaft und dem Deutschen Theater Berlin sowie dem Theater an der Parkaue/Berlin.

Ich kann nicht hingehen, da ich zu der Zeit auf die Wahlurnen aufpassen muß.

Vielleicht hat ja der eine oder die andere Lust daran teilzunehmen.

Thomas W.

 


Zeitungsartikel von Nadja Vogt 1

Hier zwei Artikel ais der Märkischen Oderzeitung:

Der erstze vom Montag, den 16.6.

und der zweite vom Donnerstag, den 19.6.

Eiliger Protest gegen Mastanlage

Reichenow (MOZ) Eilends haben sich etwa 30 Bürger in der Gemeinde Reichenow-Möglin zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen. Unter dem Motto „Uns stinkts schon lange“ wollen sie gegen die geplante Vergrößerung der Schweinemast um 2500 Tiere protestieren.

In einem Brief an die Gemeindevertretung, den Thomas Winkelkotte auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung den Kommunalpolitikern übergeben hat, wehren sich die Bürger gegen den geplanten Ausbau. Allerdings, schränkte Winkelkotte ein, bewege man sich derzeit noch im Bereich der Spekulation, da niemand genau wisse, wer die Anlage gekauft habe und was genau er vorhabe. Fakt ist, dass in den Ställen auf dem früheren LPG-Gelände am Ortseingang, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gutshof, dem Restaurant Kellerstübchen und dem vor der Wiedereröffnung stehenden Schloss Reichenow, bereits 700 Tiere gehalten werden.

„In Reichenow fühlen sich Anwohner schon jetzt von der existierenden Schweinemast-Anlage belästigt. Deshalb haben wir eine Bürgerinitiative gegründet, um den Ausbau möglichst abzuwenden“, heißt es in dem Schreiben, das dieser Zeitung vorliegt. Wie Thomas Winkelkotte dem Gemeinderat weiter berichtete, wünscht sich die Bürgerinitiative Mithilfe und Unterstützung von der Gemeindevertretung, wenn es darum geht, das Bauamt in Strausberg durch gezielte Fragen auf Probleme aufmerksam zu machen, die der Ausbau mit sich bringen könnte und wird, wie es weiter heißt. Dabei geht es zum Beispiel um ein Emissionsgutachten.

Zudem solle der Gemeinderat darauf dringen, zu erfahren, wer der Käufer der Stallanlagen ist. „Wir wollen nicht weiter spekulieren“, sagte Winkelkotte am vergangenen Donnerstagabend im Bürgerhaus in Reichenow.

Der Bürgerinitiative, die sich vor drei Wochen gegründet hat und am Pfingstmontag das letzte Mal und nun am Sonntag das nächste Mal zusammenkommt, geht es vor allem um Emissionen, den Investor, den Standort, Tierschutz und Haltung. Folgende Bitten richtet die BI an die zuständigen Stellen: „Wir bitten das Bauamt darum, die Geruchsemissionen zu überprüfen und auf eine vier Mal größere Anlage hochzurechnen. Wir bitten darum, die auftretenden Betriebsgeräusche der größeren Anlage, die durch Klimaanlage, Futteranlage und eventuell eine Biogasanlage entstehen würden, anhand der Planungsunterlagen genau zu prüfen und eine mögliche Geräuschbelästigung einzuschätzen. Welche Abstandsflächen müssen in Anbetracht der Ergebnisse eingehalten werden?“ Zudem möchten die Mitglieder erfahren, welche Filteranlagen vorgesehen sind, und ob Brandschutzbestimmungen eingehalten werden und wie die Fluchtwege für die Tiere sind. „Auch möchten wir wissen, inwieweit das Grundwasser und der nahe gelegene See durch Nitrate und Antibiotika im Abwasser belastet werden könnten.“

Zudem möchte die Bürgerinitiative erfahren, mit welchem Lkw-Aufkommen durch die Tiertransporte zu rechnen ist und wo die dann in großen Mengen anfallende Gülle gelagert wird. „Schon jetzt steht die Gülle offen da. Das wird dann noch extremer“, spekulierte Reichenows neu gewählter Ortsvorsteher Ralf Hickstein. Zudem liege die Sache in Herzhorn ähnlich wie nun in Reichenow, gab Hickstein weitere Gerüchte wieder.

Um in beiden Fällen Gewissheit zu bekommen, ließen die Gemeindevertreter, dem Antrag von Imma Harms folgend, im Protokoll vermerken, dass es so schnell wie möglich Informationen geben soll. „Wir müssen die Bürger über mögliche Fristen informieren“, drängte Imma Harms. Über die aus Sicht der BI bestehenden Themen in Zusammenhang mit der Massentierhaltung wie Tierleid, Gestank, Gesundheitsrisiken, dem „Märchen“ Arbeitsplatzbeschaffung, dem extremen Wasserverbrauch, den Folgekosten durch Straßenschäden von Lkw und dem Rückgang des Tourismus wollen die Mitglieder der Bürgerinitiative am Sonntag mit Interessierten diskutieren. Dazu laden sie am 22. Juni ab 17 Uhr in das Vereinslokal „delicati“ auf den Gutshof Reichenow ein.

Mast beschäftigt Behörden

Reichenow (MOZ) Gegen die Vergrößerung der Schweinemast in Reichenow regt sich Bürgerprotest. Auch die Amtsverwaltung des Amtes Barnim-Oderbruch und das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises sind mit der Anlage beschäftigt.

„Über die Gemeindevertretung Reichenow-Möglin erreichte das Amt Barnim-Oderbruch ein offener Brief der Bürgerinitiative „Uns stinkts schon lange“ aus Reichenow, Möglin und Herzhorn, in dem diese sich gegen die Nutzung eines landwirtschaftlichen Geländes im Ortsteil Reichenow zur Schweinehaltung wendet“, bestätigt Bau- und Ordnungsamtsleiter Helge Suhr.

Die Gemeindevertretung und die Amtsverwaltung hätten vollstes Verständnis für die Sorgen der benachbarten Grundstückseigentümer sowie der gesamten Einwohner des Ortsteils Reichenow, so Suhr. Es sei wichtig, dass im anstehenden Baugenehmigungsverfahren alle möglichen Beeinträchtigungen zum Beispiel durch Emissionen auf die Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen hin geprüft werden. „Die Amtsverwaltung wird deshalb den offenen Brief der Bürgerinitiative an das Bauordnungsamt des Landkreises, das hier die Genehmigungsbehörde ist, weiterleiten“, versichert Helge Suhr.

Im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens wurde die Amtsverwaltung stellvertretend für die Gemeinde im April 2014 beteiligt. Vorgelegt wurde ein Antrag auf Umnutzung eines bestehenden Rinderstalls für die Schweinemast und Ferkelhaltung. „Die Stellungnahme der Gemeinde gemäß Brandenburgische Bauordnung und das gemeindliche Einvernehmen gemäß Baugesetzbuch wurden erteilt“, sagt Suhr. Das Einvernehmen müsse erteilt werden, wenn das Vorhaben nicht einem bestehenden oder geplanten Bebauungsplan oder einer Satzung der Gemeinde widerspricht. „Dies war hier nicht der Fall. Auf Hinweis der Gemeindevertretung aus der Sitzung vom 22. Mai wurde das gemeindliche Einvernehmen auf Grund von Bedenken über Geruchsbelästigungen wegen zu geringer Abstände gegenüber dem Bauordnungsamt wieder zurückgenommen. Dies wird derzeit vom Bauordnungsamt geprüft.“

Am Verfahren ebenfalls beteiligt ist das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt in Seelow, wie dessen Leiter Ralph Bötticher auf MOZ-Anfrage mitteilt. „Wir sind kurzfristig aufgefordert worden, eine Stellungnahme abzugeben“, sagt Ralph Bötticher. Diese betreffe den Tierschutz. Beurteilt werden müsse die Größe der Buchten, die Beleuchtung, die Belüftung, die Einzäunung im Sinne des Seuchenschutzes oder die Kadaverlagerung, gab Bötticher Beispiele.

„Die Bürgerinitiative äußerte Interesse an Informationen zu den künftigen Eigentumsverhältnissen der Grundstücke der geplanten Anlage und forderte die Gemeindevertretung auf, über die Amtsverwaltung entsprechende Kenntnisse zu vermitteln“, so Helge Suhr weiter. Diese Auskünfte erteile hoheitlich das Grundbuchamt im eigenen Ermessen. „Jedoch nur demjenigen, der ein berechtigtes Interesse darlegen kann“, informiert Suhr. Dies seien in der Regel Behörden, Notare, Vermessungsingenieure, Gläubiger der Eigentümer oder benachbarte Eigentümer.

„Jenseits aller geäußerten berechtigten Bedenken zu Emissionen und Umweltbelastungen und ethischen Vorbehalten gegen Massentierhaltung ist jedoch das Interesse des Grundstückseigentümers an einer wirtschaftlichen Nutzung zu wahren“, sagt Suhr. „Das Gelände ist seit Jahrzehnten ein landwirtschaftlicher Standort. In diesem Zusammenhang muss einfach mit davon ausgehenden Belästigungen gerechnet werden“, so der Verwaltungsmitarbeiter abschließend.